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Jobprofil 7 von 8 · Beispiel IWF, Graz

Instrument-Software: Messgeräte aus Graz fliegen zum Jupiter

In Graz baut ein Institut der Akademie der Wissenschaften Messgeräte für das All. Es heißt IWF. Dazu gehören Sensoren für Magnetfelder und die Computer, die sie steuern27. Kein anderes Institut in Österreich baut solche Geräte in diesem Umfang28.

Österreich: GrazForschungÜber 20 Missionen

Kostenlos, ohne Anmeldung, alle Angaben mit Quelle.

Start von JUICE am 14.04.2023Bild: Benoît Seignovert · CC0

01 · Forschung

Was hier erforscht wird: ein Quantensensor für das Magnetfeld

Das IWF erforscht die Physik des Sonnensystems und die Vielfalt der Exoplaneten. Rund 100 Leute aus 20 Nationen arbeiten an über 20 Missionen von ESA, NASA und Raumfahrtagenturen in Japan, China und Südkorea28.

Mit der TU Graz entwickelte das IWF MAGSCA, einen Quantensensor. Er misst die Stärke des Magnetfelds mit Laserlicht und Rubidium-Atomen in einer Glaszelle, über den sogenannten Zeeman-Effekt29.

Magnetfeld (Schema) Sensor Messwerte → Bordcomputer
Eigene Schemazeichnung: Der Sensor tastet das Feld ab, der Bordcomputer verarbeitet die Werte und schickt sie zur Erde.

02 · Endprodukt

Das Endprodukt: ein Sensor auf dem Weg zum Jupiter

JUICE startete am 14.04.2023. Rund 4 Wochen später lief MAGSCA erfolgreich an und schickte aus 5 Millionen Kilometer Entfernung das erste Messsignal. Bis zum Jupiter braucht die Sonde etwa 8 Jahre29.

Die Daten deutet das IWF danach selbst: Messen, Auswerten und physikalisch Erklären liegen dort in einer Hand28.

03 · Alltag

So sieht die Arbeit aus: 4 Aufgaben vom Labor bis zum Jupiter

  1. Messgeräte entwickeln und bauen: so, dass sie im Weltraum funktionieren28.
  2. Bordcomputer programmieren: die Elektronik, die das Instrument steuert27.
  3. Im All in Betrieb nehmen: das Instrument nach dem Start einschalten und prüfen29.
  4. Daten deuten: Messwerte wissenschaftlich analysieren und physikalisch erklären28.

Stichworte aus den Quellen

MagnetometerBordcomputerQuantensensorLaser-Entfernungsmessung

04 · Dein Weg

Dein Weg hinein in 4 Schritten

  1. HTL Informatik

    Hardwarenahe Programmierung zählt: Bei STS1 können HTLs eigene Platinen nach dem Vorbild des Satelliten-Moduls bauen57.

  2. Bachelor

    An der TU Graz berechtigt „Information and Computer Engineering“ direkt zum passenden Master36.

  3. Master

    Space Sciences and Earth from Space, Schwerpunkt Satellitensysteme, gemeinsam gelehrt mit dem IWF36.

  4. Einstieg

    Forschung mit Doktorat, von der ESA mitfinanziert möglich2, oder als ESA Graduate Trainee1.

05 · Wer stellt ein?

Weitere Arbeitgeber für Instrumente und Bordelektronik

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