Stand: 17. September 2026

5 Parteien, 9 Themen: Wer was fordert

Im Nationalrat sitzen 5 Parteien: ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne und NEOS. Hier stehen ihre Forderungen nebeneinander, jede mit Quelle. Bei einem großen Punkt sind sich alle 5 einig: Arbeit soll weniger mit Abgaben belastet werden.

  • Reihenfolge wie am StimmzettelÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, NEOS – wie bei der Wahl 2024. Die Reihenfolge ist keine Wertung.
  • Zitate im WortlautWas in „Anführungszeichen“ steht, stammt wörtlich aus dem Programm.
  • Jede Aussage mit QuelleAus dem Wahlprogramm 2024 der Partei, jeweils verlinkt.
  • Keine WahlempfehlungDie Seite bewertet nicht. Sie stellt Positionen nebeneinander.
183Sitze im Nationalrat
25verlinkte Quellen: Wahlprogramme, Ämter, Medien und Umfragen
110Sitze der Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS
9Streitfragen mit wörtlichen Belegen

Die 5 Parteien

183 Sitze, 5 Parteien, 1 Regierung aus 3 Parteien

Seit 3. März 2025 regieren ÖVP, SPÖ und NEOS. Zusammen haben sie 110 von 183 Sitzen. In Opposition sind FPÖ und Grüne.

Regierung

ÖVP

Österreichische Volkspartei26,27 %Wahl 2024 · 51 SitzeVorsitz: Christian StockerProgramm: „Österreichplan: Das Programm“
Regierung

SPÖ

Sozialdemokratische Partei Österreichs21,14 %Wahl 2024 · 41 SitzeVorsitz: Andreas BablerProgramm: „Mit Herz + Hirn. Unser Plan für dein besseres Österreich.“
Opposition

FPÖ

Freiheitliche Partei Österreichs28,85 %Wahl 2024 · 57 SitzeVorsitz: Herbert KicklProgramm: „Festung Österreich – Festung der Freiheit“
Opposition

Grüne

Die Grünen – Die Grüne Alternative8,24 %Wahl 2024 · 16 SitzeVorsitz: Leonore GewesslerProgramm: „Wähl, als gäb’s ein Morgen“
Regierung

NEOS

NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum9,14 %Wahl 2024 · 18 SitzeVorsitz: Beate Meinl-ReisingerProgramm: „Reformen für dein neues Österreich“

Welche Parteien hätten gemeinsam eine Mehrheit?

Tippe Parteien an. Die Sitze werden addiert. Für eine Mehrheit braucht es 92 Sitze.

  • ÖVP + SPÖ + NEOS: 110 Sitze, Regierung seit 2025.
  • ÖVP + SPÖ: 92 Sitze – genau die Mehrheit.
  • ÖVP + FPÖ: 108 Sitze.
  • SPÖ + FPÖ: 98 Sitze.

Rechnerische Mehrheiten. Ob Parteien zusammenarbeiten, entscheiden sie selbst.

Wahl 2024 und Umfragen heute

ÖVP
26,27 %
SPÖ
21,14 %
FPÖ
28,85 %
Grüne
8,24 %
NEOS
9,14 %
KPÖ
2,39 %

Balken relativ zu 50 %. Umfragen: gewichteter Durchschnitt laut PolitPro, Stand 17. September 2026.

Umfragen

Umfragestand im September 2026

In der Sonntagsfrage sagen Befragte, wen sie wählen würden, wäre am Sonntag Wahl. PolitPro bildet daraus einen gewichteten Durchschnitt: ÖVP 21,1 %, SPÖ 14,7 %, FPÖ 38,5 %, Grüne 12,4 %, NEOS 7,0 % und KPÖ 3,9 %. Neuere Umfragen zählen dabei stärker. Umfragen sind Momentaufnahmen mit Schwankungsbreite.

Spannweite der jüngsten Umfragen

Das Band zeigt den niedrigsten und höchsten Wert. Der Punkt zeigt den gewichteten Durchschnitt laut PolitPro, der Strich das Wahlergebnis 2024.

Spannweite der jüngsten Umfragen je ParteiÖVP 18–22 %, Durchschnitt 21,1 %; SPÖ 14–18 %, Durchschnitt 14,7 %; FPÖ 36–39 %, Durchschnitt 38,5 %; Grüne 8–13 %, Durchschnitt 12,4 %; NEOS 7–10 %, Durchschnitt 7,0 %; KPÖ 3–5 %, Durchschnitt 3,9 %0%10%20%30%40%ÖVP21,1 %SPÖ14,7 %FPÖ38,5 %Grüne12,4 %NEOS7,0 %KPÖ3,9 %
SpannweiteDurchschnittWahl 2024

Grundlage: die jeweils jüngste Umfrage von 6 Instituten, Juni bis September 2026.

Die einzelnen Umfragen

Werte in Prozent. Datum laut PolitPro.
Institut ÖVP SPÖ FPÖ Grüne NEOS KPÖ
OGM10. Sep. 20262115381374
Lazarsfeldfür oe24 · 8. Sep. 20262114391374
IFDD17. Juli 20262015371375
INSA15. Juli 2026191839874
Market22. Juni 202618173812103
Unique Research18. Juni 20262218361194
Gewichteter DurchschnittPolitPro, 17. Sep. 202621,114,738,512,47,03,9
Wahl 2024amtliches Ergebnis26,321,128,98,29,12,4

So liest man Umfragen richtig

  • Schwankungsbreite: Bei 1.000 Befragten liegt sie bei etwa ±3 Prozentpunkten.
  • Die Methoden unterscheiden sich: online, telefonisch oder gemischt.
  • Umfragen sind Momentaufnahmen. Die nächste reguläre Wahl ist 2029.
  • Aus Prozenten folgen nicht direkt Sitze. Die 4-Prozent-Hürde verändert die Verteilung.

PolitPro

Staatsschulden

Staatsschulden seit 1945: 80 Jahre auf einen Blick

Ende 1945 hatte der Bund umgerechnet 0,2 Mrd. € Schulden. Einheitliche Zahlen für den ganzen Staat gibt es erst ab 1970: Damals waren es 5,4 Mrd. €. Ende 2025 waren es 418,1 Mrd. €, das sind 81,5 % der Wirtschaftsleistung.

Ende 2025
Schulden des Staates
418,1 Mrd. €
der Wirtschaftsleistung (BIP)
81,5 %
Wirtschaftswachstum, real
+0,6 %
Regierung am Jahresende
ÖVP–SPÖ–NEOSStocker

Neuester Wert: Ende März 2026 waren es 431,4 Mrd. €, das sind 83,5 % der Wirtschaftsleistung.

Markierte Jahre mit schrumpfender Wirtschaft: 1975 Rezession nach dem Ölpreisschock · 2009 Finanz- und Wirtschaftskrise · 2020 Corona-Pandemie. Die gestrichelte Linie zeigt den EU-Grenzwert von 60 % der Wirtschaftsleistung.

Regierungen seit 1945

  • 1945 · SPÖ–ÖVP–KPÖ Renner (provisorische Staatsregierung)
  • 1945–1947 · ÖVP–SPÖ–KPÖ Figl I
  • 1947–1966 · ÖVP–SPÖ Figl I–III, Raab I–IV, Gorbach I–II, Klaus I
  • 1966–1970 · ÖVP allein Klaus II
  • 1970–1983 · SPÖ allein Kreisky I–IV
  • 1983–1987 · SPÖ–FPÖ Sinowatz, Vranitzky I
  • 1987–2000 · SPÖ–ÖVP Vranitzky II–V, Klima
  • 2000–2005 · ÖVP–FPÖ Schüssel I–II
  • 2005–2007 · ÖVP–BZÖ Schüssel II
  • 2007–2017 · SPÖ–ÖVP Gusenbauer, Faymann I–II, Kern
  • 2017–2019 · ÖVP–FPÖ Kurz I (ab 22. Mai 2019 ÖVP mit parteilosen Fachleuten)
  • 2019–2020 · Expertenregierung Bierlein
  • 2020–2025 · ÖVP–Grüne Kurz II, Schallenberg, Nehammer
  • seit 2025 · ÖVP–SPÖ–NEOS Stocker

Zuerst genannt ist die Partei des Bundeskanzlers, 1945 des Staatskanzlers.

Die Schuldenquote hängt nicht nur von Regierungen ab. Auch Konjunktur, Inflation, Zinsen und Krisen wirken. Bis 1969 zeigt die Linie nur die Finanzschuld des Bundes laut Nationalbank. Ab 1970 zählen auch Länder, Gemeinden und Sozialversicherung dazu. Bis 1994 gelten frühere Definitionen, die EU-Kommission hat die Reihe angeglichen. Beträge vor 1999 sind zum festen Kurs von Schilling in Euro umgerechnet und nicht inflationsbereinigt.

Alle Werte von 1945 bis 2025 als Tabelle
Bis 1969: Finanzschuld des Bundes laut Nationalbank, ohne Quote. Ab 1970: ganzer Staat laut EU-Kommission.
Jahr% BIPMrd. €Regierung am Jahresende
19450,2ÖVP–SPÖ–KPÖ
19461,0ÖVP–SPÖ–KPÖ
19470,9ÖVP–SPÖ
19480,8ÖVP–SPÖ
19490,8ÖVP–SPÖ
19500,8ÖVP–SPÖ
19510,8ÖVP–SPÖ
19520,8ÖVP–SPÖ
19531,0ÖVP–SPÖ
19541,0ÖVP–SPÖ
19550,9ÖVP–SPÖ
19560,9ÖVP–SPÖ
19570,8ÖVP–SPÖ
19581,1ÖVP–SPÖ
19591,4ÖVP–SPÖ
19601,6ÖVP–SPÖ
19611,6ÖVP–SPÖ
19621,7ÖVP–SPÖ
19631,8ÖVP–SPÖ
19642,0ÖVP–SPÖ
19652,1ÖVP–SPÖ
19662,1ÖVP allein
19672,5ÖVP allein
19682,9ÖVP allein
19693,2ÖVP allein
197018,65,4SPÖ allein
197117,55,7SPÖ allein
197216,86,2SPÖ allein
197316,87,0SPÖ allein
197416,98,1SPÖ allein
197523,011,6SPÖ allein
197626,414,7SPÖ allein
197728,717,7SPÖ allein
197832,321,1SPÖ allein
197934,124,4SPÖ allein
198035,627,4SPÖ allein
198137,330,6SPÖ allein
198239,634,9SPÖ allein
198343,941,2SPÖ–FPÖ
198446,445,7SPÖ–FPÖ
198548,350,2SPÖ–FPÖ
198652,657,6SPÖ–FPÖ
198756,464,1SPÖ–ÖVP
198857,668,7SPÖ–ÖVP
198956,972,5SPÖ–ÖVP
199056,577,4SPÖ–ÖVP
199156,783,3SPÖ–ÖVP
199256,687,8SPÖ–ÖVP
199361,298,2SPÖ–ÖVP
199464,4108,3SPÖ–ÖVP
199568,6120,7SPÖ–ÖVP
199668,6124,6SPÖ–ÖVP
199763,9120,0SPÖ–ÖVP
199864,3125,7SPÖ–ÖVP
199967,1136,2SPÖ–ÖVP
200066,6141,5ÖVP–FPÖ
200167,2147,5ÖVP–FPÖ
200267,4151,8ÖVP–FPÖ
200366,4153,1ÖVP–FPÖ
200465,9158,5ÖVP–FPÖ
200569,4175,2ÖVP–BZÖ
200668,2181,3ÖVP–BZÖ
200765,8185,7SPÖ–ÖVP
200869,5202,9SPÖ–ÖVP
200980,8231,2SPÖ–ÖVP
201083,7246,0SPÖ–ÖVP
201183,4256,9SPÖ–ÖVP
201282,9262,6SPÖ–ÖVP
201382,4264,8SPÖ–ÖVP
201485,2281,3SPÖ–ÖVP
201585,6292,9SPÖ–ÖVP
201683,4296,7SPÖ–ÖVP
201779,1290,4ÖVP–FPÖ
201874,6285,8ÖVP–FPÖ
201971,0281,0Expertenregierung
202083,2316,4ÖVP–Grüne
202182,4334,7ÖVP–Grüne
202278,1351,1ÖVP–Grüne
202377,8371,6ÖVP–Grüne
202480,0395,1ÖVP–Grüne
202581,5418,1ÖVP–SPÖ–NEOS

Quellen: Oesterreichische Nationalbank · EU-Kommission, AMECO · Eurostat · Statistik Austria · Wikipedia: Bundesregierungen

Die Programme

9 Themen, 5 Parteien: die Forderungen im Wortlaut

Pro Partei und Thema stehen 4 zentrale Forderungen. Sie stammen aus dem Wahlprogramm 2024 der jeweiligen Partei. Mit den Filtern blendest du Themen oder Parteien aus.

01

Steuern und Abgaben

Alle 5 Parteien wollen Arbeit weniger belasten. Uneinig sind sie, woher das Geld kommen soll. SPÖ und Grüne wollen Millionen-Vermögen oder -Erbschaften besteuern. ÖVP und FPÖ lehnen das ab. Das NEOS-Programm äußert sich dazu nicht.

ÖVP

  • Eingangssteuersatz (niedrigste Stufe der Lohnsteuer) von 20 auf 15 % senken
  • Den Steuersatz von 48 % streichen
  • Lohnnebenkosten um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr senken
  • „lehnen neue Vermögens- und Erbschaftssteuern strikt ab“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „Millionärssteuer“ nur auf Nettovermögen über 1 Mio. €
  • Selbst bewohntes Eigenheim bis 1,5 Mio. € bleibt ausgenommen
  • Erbschaftssteuer „ausschließlich“ auf „Millionen-Erbschaften“
  • Der Steuerbeitrag auf Arbeitseinkommen soll „spürbar sinken“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Runter mit den Lohnnebenkosten“ (Abgaben, die Firmen zusätzlich zum Lohn zahlen)
  • „Keine neuen Steuern – Einfaches und faires Steuerrecht“
  • „Nein zu Sanierungszwang, Leerstandsabgabe, Vermögenssteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie höherer Grundsteuer“
  • Steuerlicher „Alters-Bonus“ für Beschäftigte ab 60

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „eine faire Millionärssteuer auf Millionenerbschaften und Stiftungen“
  • „die Steuern auf Arbeit zu senken“
  • Familienbonus „in voller Höhe an alle Familien“ auszahlen
  • „steuerlichen Vorteilen fürs Pendeln mit dem Rad“

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • Ziel: 10 % mehr netto vom Brutto
  • „Lohnnebenkosten senken“
  • Vorsorgekonto: bis 3.000 € pro Jahr steuerfrei einzahlen
  • „KESt auf Kursgewinne abschaffen“ (Steuer auf Wertpapier-Gewinne), mit Behaltefrist

Quelle: Wahlprogramm 2024

02

Arbeit und Arbeitszeit

SPÖ und Grüne wollen kürzere Arbeitszeiten. Die SPÖ nennt die 4-Tage-Woche, die Grünen 35 Stunden. NEOS lehnen eine gesetzliche 4-Tage-Woche ab. Die ÖVP will Vollzeit belohnen. Die FPÖ setzt auf Steuervorteile für Betriebe und Beschäftigte.

ÖVP

  • „Vollzeitbonus in Höhe von 1.000 Euro“
  • Überstunden steuerfrei machen
  • Arbeiten in der Pension „von Abgaben“ befreien
  • „degressives Arbeitslosengeld mit Wartefrist“ (sinkt mit der Zeit)

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • Testphase: „Österreich testet die 4-Tage-Woche“
  • Ziel ist „eine generelle 4-Tage-Woche“
  • 32-Stunden-Woche, umgesetzt über die Sozialpartner (Arbeitgeber und Gewerkschaften)
  • „Weg mit der 60-Stunden-Woche und dem 12-Stunden-Tag“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Förderung für Unternehmen, die attraktive Arbeitsplätze bieten“
  • „Spürbare Entlastungen für KleinstGmbHs durch Senkung der KöSt“ (Steuer auf Firmengewinne)
  • „Zuverdienst von Steuern und Abgaben befreien“ für Menschen in Pension
  • „Keine Zwangsmitgliedschaften“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • Wochenarbeitszeit „schrittweise auf 35 Stunden“ senken
  • „mehr Menschen in den Arbeitsmarkt einbeziehen“
  • „Umschulungs- und Weiterbildungsinitiativen“ für Jobs mit Zukunft
  • „wichtige Wertschöpfungsketten wieder nach Europa bringen“

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „lehnen wir eine generelle, gesetzlich vorgeschriebene 4-Tage-Woche ab“
  • „Flexiblere Arbeitszeitmodelle“
  • „zeitlich gestaffeltes Arbeitslosengeld“
  • „Aus für Zwangskammern“ (keine Pflichtmitgliedschaft in Kammern)

Quelle: Wahlprogramm 2024

03

Migration und Asyl

Hier liegen die Programme weit auseinander. ÖVP und SPÖ wollen Asylverfahren außerhalb Österreichs. Die FPÖ will das Asylrecht per Notgesetz aussetzen. Grüne und NEOS wollen sichere und legale Fluchtwege und leichtere Einbürgerung.

ÖVP

  • „Abschiebe- und Verfahrenszentren im Ausland“
  • Grenzschutzeinheit mit 2.500 Einsatzkräften
  • „Volle Sozialleistungen erst nach fünf Jahren legalem Aufenthalt in Österreich“
  • „temporäre Aussetzung des Familiennachzugs“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „Verfahrenszentren entlang der EU-Außengrenzen“
  • EU-„Gemeinsame Stellen für Asylanträge“, auch in Botschaften
  • „Wiedereinführung des verpflichtenden Integrationsjahrs“
  • Kleine Unterkünfte statt Massenquartiere

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Asylrecht durch Notgesetz aussetzen, solange Österreich überdurchschnittlich belastet ist“
  • „Familiennachzug stoppen“
  • „Sachleistungen statt Bargeld“ für Asylwerber
  • „Konsequente Remigration nach Syrien, Afghanistan etc.“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „sichere und legale Fluchtrouten und ein menschenrechtsbasiertes Grenzmanagement“
  • „Der erleichterte Zugang zur Staatsbürgerschaft fördert die Integration“
  • „Integration ab Tag 1“: Zugang zum Arbeitsmarkt „während des Asylverfahrens“
  • Ein „Einwanderungsgesetz“, das Quoten und Rot-Weiß-Rot-Karte (Aufenthalt für Fachkräfte) „vereinfacht“

Quelle: Wahlprogramm 2024, Langfassung

NEOS

  • „sichere und legale Fluchtwege schaffen, um Schlepper-Banden das Handwerk zu legen“
  • Verpflichtende „Werte- und Orientierungskurse“ für alle Asylwerber
  • „massive Hürden zum Erwerb der Staatsbürgerschaft nach europäischen Vorbildern abbauen“
  • „Zuzug statt Zusperren“: Fachkräfte „unbürokratisch“ holen

Quelle: Wahlprogramm 2024

04

Klima und Energie

Die ÖVP setzt auf Technik statt Verbote. SPÖ und NEOS wollen verbindliche Grenzen für Treibhausgase. Die FPÖ will die CO₂-Steuer abschaffen. Die Grünen setzen auf Bodenschutz und Sonnenstrom.

ÖVP

  • „Klimaschutz mit Hausverstand, der auf Innovation und Fortschritt statt auf Verbote und Rückschritt setzt“
  • Bekenntnis „zu den Pariser Klimazielen“
  • 1 Mrd. € für den „Grünen Verbrenner“ (Motoren mit klimafreundlichem Treibstoff)
  • Den Green Deal der EU „zu einem Wohlstandsdeal weiterentwickeln“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „CO2-Neutralität bis 2040 ist alternativlos“
  • „Österreich braucht ein Klimaschutzgesetz“
  • Transformationsfonds mit 20 Mrd. € unter dem Dach der Staatsholding ÖBAG
  • „Bekenntnis zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Weg mit CO2-Steuer und deutliche Reduktion der NoVA“ (Steuer beim Autokauf)
  • „Nein zum Verbot von Verbrennermotoren“
  • „Natur- und Umweltschutz statt ideologisierter Klimaschutz“
  • „Fossile Energien sind Teil des Gesamtpakets“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „die Umstellung der Industrie hin zur klimaneutralen Kreislaufwirtschaft“
  • „einfachere Genehmigungen von Sonnenstromanlagen“
  • „verpflichtende Sonnenkraftwerke auf jedem neuen Gewerbeparkplatz“
  • Flächenverbrauch auf „2,5 Hektar pro Tag“ beschränken

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „jährliche Limits an Treibhausgasen auf allen Entscheidungsebenen einführen“
  • „CO2 einen vernünftigen Preis geben“
  • „Sanierungsrate vorantreiben“ bei sozialem Wohnbau und öffentlichen Gebäuden
  • „CCS-Technologien ermöglichen“ (CO₂ unter der Erde speichern)

Quelle: Wahlprogramm 2024

05

Wohnen und Mieten

ÖVP und NEOS wollen mehr Eigentum und mehr Angebot. SPÖ und Grüne wollen Mieten deckeln. Die FPÖ fordert eine grundlegende Reform des Mietrechts. Per Gesetz entfiel 2025 die Inflationsanpassung vieler Mieten.

ÖVP

  • „Abschaffung der Grunderwerbsteuer“ (Steuer beim Kauf)
  • Eigentumsquote auf 60 % steigern
  • Gegen eine Verlängerung der KIM-Verordnung (strenge Regeln für Wohnkredite)
  • „Einführung von günstigen Kreditprogrammen für junge Menschen und Familien“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „Einfrieren aller Mieten – bis Ende 2026“
  • Danach sollen Mieten um „maximal zwei Prozent pro Jahr“ steigen
  • Zinsdeckel von 3 % für Häuslbauer-Kredite bis 300.000 €
  • Eigene Widmungskategorie für gemeinnützigen Wohnbau

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „grundlegende Reform des Mietrechtsgesetzes (MRG)“
  • „Vergabe von Gemeindewohnungen und geförderten Wohnungen primär an Österreicher“
  • „Fairness der Banken bei Kreditzinsanpassungen sicherstellen“
  • „Realisierte Umwidmungsgewinne abschöpfen und Bauland für sozialen Wohnbau sichern“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „gesetzlich festgelegte Höchstmieten einführen und Mietwucher verbieten“
  • „den Wohnbau bis 2040 klimaneutral machen“
  • „ein Recht auf klimafreundliche Wärme für Mieter:innen“
  • „eine Energiegrundsicherung“ gegen Preisschwankungen

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „Entrümpelung der Bauordnungen“ und „Nachverdichtung“ (dichter bauen)
  • „Liberalisierung des Mietrechtsgesetzes“
  • Eigenkapital-Aufbau junger Menschen steuerlich unterstützen
  • „Mietkaufmodelle forcieren“ (erst mieten, später kaufen)

Quelle: Wahlprogramm 2024

06

Pension und Soziales

Die ÖVP will, dass Menschen tatsächlich später in Pension gehen. Die SPÖ will das gesetzliche Pensionsalter nicht erhöhen. NEOS wollen Teilpensionen. Die Grünen wollen eine Kindergrundsicherung. SPÖ und FPÖ wollen die gekürzte erste Pensionserhöhung abschaffen.

ÖVP

  • Das tatsächliche Pensionsalter an das gesetzliche heranführen
  • Vorsorgedepots „nach einer Behaltefrist von den Steuern“ befreien
  • Großeltern sollen „Karenz und Kinderbetreuungsgeld nutzen können“
  • Versicherungssteuer auf Pensionskassen-Beiträge von 2,5 auf 1,5 % senken

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „das gesetzliche Pensionsantrittsalter wird nicht erhöht“
  • Aliquotierung „dauerhaft aus dem Gesetz gestrichen“
  • Leichterer Zugang zur Schwerarbeitspension
  • „die Kindergrundsicherung umsetzen“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Faire Pensionserhöhungen“
  • „Pensionsraub durch Aliquotierung abstellen“ (Aliquotierung: im 1. Jahr nur anteilige Erhöhung)
  • „Förderung der betrieblichen und privaten Pensionsvorsorge“
  • Sozialleistungen: „Auszahlung nur an Staatsbürger“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „Österreichs Pensionssystem reformieren“
  • Eine „Kindergrundsicherung“, „die alle Leistungen bündelt“
  • „eine einheitliche Sozialversicherung – mit gleichen Zugangs-, Berechnungs- und Leistungsregelungen“
  • „die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention“

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „Einen Deckel für Pensionszuschüsse einführen“
  • „Teilpension als Konzept ermöglichen“
  • „Zuverdienstgrenzen in der Pension erhöhen“
  • „automatisches Pensionssplitting mit Opt-out einführen“ gegen Altersarmut von Frauen

Quelle: Wahlprogramm 2024

07

Gesundheit

ÖVP und Grüne wollen mehr Kassenstellen: die ÖVP 800, die Grünen 500. Die SPÖ verspricht einen Behandlungstermin binnen 14 Tagen. NEOS wollen die Finanzierung bündeln. Die FPÖ fordert die Aufarbeitung der Corona-Politik.

ÖVP

  • „800 neue Kassenarzt-Stellen“
  • „Berufspflicht für Ärztinnen und Ärzte nach der Ausbildung in Österreich“
  • 11 Mrd. € zusätzlich für Gesundheit und Pflege
  • „Ausbau der Primärversorgungszentren“ und „Community Nurses“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • Terminservicestelle: Behandlungstermin „innerhalb von 14 Tagen“
  • „Selbstbehaltsobergrenze für alle Leistungen der Sozialversicherung“
  • „Selbstbehalte sind keine taugliche Finanzierungsform“
  • Die „Patientenmilliarde muss endlich ausgeschüttet werden“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Volle Aufarbeitung der Corona-Politik“
  • „Nein zu jedem Impfzwang und zum WHO-Pandemievertrag“
  • „Recht auf einen Wahlarzt im Bedarfsfall“
  • „Nur Elementarversorgung für illegale Zuwanderer und Asylanten“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „Ärzt:innen durch attraktivere Arbeitsbedingungen für Kassenstellen und Krankenhäuser gewinnen“
  • „500 zusätzliche Kassenstellen schaffen“
  • „einen Nationalen Aktionsplan für Frauengesundheit“
  • „gratis Zugang zu Verhütungsmitteln und Menstruationsartikeln“

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „Finanzierung aus einer Hand sicherstellen“
  • „Freie Kassenwahl“
  • „Wahlärzt:innen-Kosten durch die Kasse refundieren lassen“, wo keine angemessene Leistung da ist
  • „Pflege daheim leichter möglich“ machen

Quelle: Wahlprogramm 2024

08

Bildung und Kinderbetreuung

ÖVP und FPÖ betonen Deutsch vor dem Schulbeginn. SPÖ und NEOS wollen kostenlose Ganztagsangebote. Die Grünen wollen ganztägige Schulen ausbauen und Kinder später auf Schultypen aufteilen.

ÖVP

  • Vorschule zur Sprachförderung, wenn das Deutsch nicht reicht
  • „Wiedereinführung der Leistungsgruppen und Bekenntnis zu Schulnoten“
  • „Bildungspflicht als Garantie am Ende der Schulpflicht“
  • Kosten für Vorbereitungskurse zu Meister- und Befähigungsprüfungen abschaffen

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • „ganztägige und kostenlose Kinderbildungseinrichtungen ab dem 1. Lebensjahr“
  • Ausbau der „kostenlosen, ganztägigen Schule“
  • AK-Chancenindex: mehr Geld für Schulen mit mehr Herausforderungen
  • Anspruch auf einen Kindergartenplatz auch für Kinder mit Behinderungen

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Deutsch in der Schule und vor dem Schuleintritt“
  • „Das Kreuz bleibt im Klassenzimmer“
  • „Weg mit Regenbogenkult, Gender- & Woke-Wahnsinn“
  • „Kinderbetreuungsangebote 24/7 im ganzen Land“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „die spätere Trennung in Schultypen“
  • „eine Ausbauoffensive für Kindergärten und ganztägige Schulen“
  • „unfaire Kursgebühren für Meister- und Befähigungsprüfungen abschaffen“
  • „klimarelevante Inhalte sowohl in der Ausbildung als auch Weiterbildung“ für Lehrkräfte

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS

  • „Schulpsycholog:in, Sozialarbeiter:in und School Nurse vor Ort einsetzen“
  • „kostenlose, optionale Ganztagsplätze in Kindergärten und Schulen sowie ein kostenloses, gesundes Mittagessen“
  • Gehälter im Kindergarten an die von Lehrkräften angleichen
  • 50-Minuten-Stunden in „Lebensbereichen und Tagesschwerpunkten“ aufgehen lassen

Quelle: Wahlprogramm 2024

09

Sicherheit, EU und Demokratie

ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne bekennen sich zur Neutralität. Die Grünen setzen zudem auf Transparenz-Regeln. Das NEOS-Programm enthält kein Bekenntnis zur Neutralität und setzt auf europäische Verteidigung. Bei der Luftabwehr-Initiative Sky Shield sind ÖVP, Grüne und NEOS dafür, die FPÖ ist dagegen.

ÖVP

  • „Österreichs militärische Neutralität ist rechtlich verankert“
  • „Aufbau unserer Luftabwehrkapazitäten im Rahmen von Sky Shield“
  • Verteidigungsbudget langfristig 2 % der Wirtschaftsleistung
  • „Verbotsgesetz für islamistische Organisationen und Inhalte“

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ

  • Neutralität ist „zentraler Bestandteil“ der Außen- und Sicherheitspolitik
  • „Die Abhängigkeit von russischem Gas muss so rasch wie möglich reduziert werden“
  • „Etablierung eines Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrums“
  • „4.000 Polizist*innen mehr“

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ

  • „Österreich muss neutral bleiben“
  • „Kein NATO-Beitritt – Keine Beteiligung an ‚Sky Shield‘“
  • „Kompetenzen aus der EU zurückholen“
  • Das Volk soll die Regierung „direktdemokratisch absetzen können“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne

  • „Die Sicherheit der kommenden Generationen braucht eine aktive Neutralitätspolitik“
  • „ein Lobbying-Transparenz Gesetz“
  • „eine Cooling-off-Phase für Ex-Politiker:innen“ (Wartezeit vor neuen Jobs)
  • „eine entpolitisierte unabhängige Weisungsspitze für die Staatsanwaltschaft“

Quelle: Wahlprogramm 2024 · Wahlprogramm 2024, Langfassung

NEOS

  • „Vereinigte Staaten von Europa“
  • „Abschaffung der Wehrpflicht – Schaffung eines Berufsheers“
  • „gemeinsame europäische Luftraumverteidigung gegen alle Bedrohungen vorantreiben“
  • „Subventionen für Parteien halbieren“

Quelle: Wahlprogramm 2024

Nicht im Nationalrat: KPÖ

Die KPÖ erhielt 2024 2,39 % und scheiterte an der 4-Prozent-Hürde. Im gewichteten Umfrage-Durchschnitt laut PolitPro liegt sie bei 3,9 %. Ihr Wahlprogramm 2024 ist auf kpoe.at nicht mehr abrufbar. Deshalb stehen hier keine Programmpunkte.

Andere Parteien weist PolitPro nicht einzeln aus.

Quelle: BMI · PolitPro

Gemeinsamkeiten

23 Beispiele für gemeinsame Forderungen

Parteien widersprechen sich nicht überall. Hier stehen Forderungen, die mindestens 2 Parteien teilen. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Zählung. Die Linien zeigen keine Nähe zwischen Parteien.

Alle 5 Parteien: Abgaben auf Arbeit senken

ÖVP Lohnnebenkosten um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr senken · SPÖ Steuerbeitrag des Arbeitseinkommens soll „spürbar sinken“ · FPÖ „Runter mit den Lohnnebenkosten“ · Grüne „die Steuern auf Arbeit zu senken“ · NEOS „Lohnnebenkosten senken“

Jede Partei teilt mit jeder anderen mindestens 1 Forderung.

ÖVP + SPÖ: Bekenntnis zur Neutralität, Schneller zum Arzttermin über die Hotline 1450
  • Bekenntnis zur Neutralität ÖVP: „Österreichs militärische Neutralität ist rechtlich verankert“ SPÖ: Neutralität als „zentraler Bestandteil“
  • Schneller zum Arzttermin über die Hotline 1450 ÖVP: Hotline 1450 „zur Terminfindung“, um „die Wartezeit für Arzttermine zu reduzieren“ SPÖ: Terminservicestelle mit Hotline 1450: Termin „innerhalb von 14 Tagen“
ÖVP + FPÖ: Bargeld erhalten, Strafmündigkeit senken, Arbeiten in der Pension ohne Abgaben
  • Bargeld erhalten FPÖ: „Schutz der Bargeldnutzung durch die Verfassung“ ÖVP: „Beibehaltung von Bargeld und flächendeckende Bargeld-Versorgung“
  • Strafmündigkeit senken FPÖ: „Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters“ ÖVP: Strafmündigkeit soll „auf 12 Jahre herabgesetzt werden“
  • Arbeiten in der Pension ohne Abgaben FPÖ: „Zuverdienst von Steuern und Abgaben befreien“ ÖVP: Arbeiten in der Pension „von Abgaben“ befreien
ÖVP + Grüne: Kurskosten für Meisterprüfungen abschaffen
  • Kurskosten für Meisterprüfungen abschaffen ÖVP: Vorbereitungskurskosten für „Meister- und Befähigungsprüfungen“ abschaffen Grüne: „unfaire Kursgebühren für Meister- und Befähigungsprüfungen abschaffen“
ÖVP + NEOS: Arbeitslosengeld sinkt mit der Zeit, Gemeinsame europäische Luftabwehr, Steuervorteile für langfristiges Sparen in Wertpapieren
  • Arbeitslosengeld sinkt mit der Zeit ÖVP: „degressives Arbeitslosengeld mit Wartefrist“ NEOS: „zeitlich gestaffeltes Arbeitslosengeld“
  • Gemeinsame europäische Luftabwehr ÖVP: „Luftabwehrkapazitäten im Rahmen von Sky Shield“ NEOS: „gemeinsame europäische Luftraumverteidigung … vorantreiben“
  • Steuervorteile für langfristiges Sparen in Wertpapieren ÖVP: Vorsorgedepots „nach einer Behaltefrist von den Steuern“ befreien NEOS: „KESt auf Kursgewinne abschaffen“, mit Behaltefrist
SPÖ + FPÖ: Gekürzte erste Pensionserhöhung abschaffen, Neutralität bewahren
  • Gekürzte erste Pensionserhöhung abschaffen FPÖ: „Pensionsraub durch Aliquotierung abstellen“ SPÖ: Aliquotierung „dauerhaft aus dem Gesetz gestrichen“
  • Neutralität bewahren FPÖ: „Österreich muss neutral bleiben“ SPÖ: Neutralität als „zentraler Bestandteil“
SPÖ + Grüne: Kindergrundsicherung, Kürzere Arbeitswoche, Steuer auf Millionen-Erbschaften
  • Kindergrundsicherung SPÖ: „die Kindergrundsicherung umsetzen“ Grüne: „Kindergrundsicherung“, „die alle Leistungen bündelt“
  • Kürzere Arbeitswoche SPÖ: Ziel ist „eine generelle 4-Tage-Woche“ Grüne: „schrittweise auf 35 Stunden“
  • Steuer auf Millionen-Erbschaften SPÖ: „ausschließlich Millionen-Erbschaften besteuern“ Grüne: „Millionärssteuer auf Millionenerbschaften und Stiftungen“
SPÖ + NEOS: Kostenlose Ganztagsplätze, Integrationsjahr ausbauen, Verbindliche Grenzen für Treibhausgase
  • Kostenlose Ganztagsplätze SPÖ: Ausbau der „kostenlosen, ganztägigen Schule“ NEOS: „kostenlose, optionale Ganztagsplätze in Kindergärten und Schulen“
  • Integrationsjahr ausbauen SPÖ: „Wiedereinführung des verpflichtenden Integrationsjahrs“ NEOS: „Integrationsjahr neu denken und umfassend ausbauen“
  • Verbindliche Grenzen für Treibhausgase SPÖ: „Österreich braucht ein Klimaschutzgesetz“ NEOS: „jährliche Limits an Treibhausgasen auf allen Entscheidungsebenen einführen“
FPÖ + Grüne: Medikamente wieder näher an der Heimat produzieren
  • Medikamente wieder näher an der Heimat produzieren FPÖ: „Produktionsstandort Österreich für Lebensmittel, Energie, Medikamente etc. stärken“ Grüne: „wichtige Wertschöpfungsketten wieder nach Europa bringen“, „besonders bei Medikamenten“
FPÖ + NEOS: Gegen Zwangsmitgliedschaften, Wertpapier-Gewinne nach Behaltefrist steuerfrei
  • Gegen Zwangsmitgliedschaften FPÖ: „Keine Zwangsmitgliedschaften“ NEOS: „Aus für Zwangskammern“
  • Wertpapier-Gewinne nach Behaltefrist steuerfrei FPÖ: „steuerfreier Verkauf von Wertpapieren nach Behaltefrist“ NEOS: „KESt auf Kursgewinne abschaffen“, mit Behaltefrist
Grüne + NEOS: Cooling-off-Phase für Politiker, Lobbying offenlegen, Unabhängige Spitze der Staatsanwaltschaft
  • Cooling-off-Phase für Politiker NEOS: „Cooling-off-Phase für Politiker:innen im staatsnahen Bereich“ Grüne: „eine Cooling-off-Phase für Ex-Politiker:innen“
  • Lobbying offenlegen NEOS: „Lobbyismus offenlegen“ Grüne: „ein Lobbying-Transparenz Gesetz“
  • Unabhängige Spitze der Staatsanwaltschaft NEOS: „Weisungsfreie Bundesstaatsanwaltschaft“ Grüne: „eine entpolitisierte unabhängige Weisungsspitze für die Staatsanwaltschaft“

Streitfragen

9 Streitfragen mit wörtlichem Beleg

Jede Zeile zeigt, wie die Programme zu einer Frage stehen. Tippe eine Zeile an, dann erscheint der Beleg. „?“ heißt: In den geprüften Texten nichts gefunden. Das ist keine Ablehnung.

Abgaben auf Arbeit senkenÖVP: fordert esSPÖ: fordert esFPÖ: fordert esGrüne: fordert esNEOS: fordert es
  • ÖVP · fordert esLohnnebenkosten um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr senken Quelle
  • SPÖ · fordert esSteuerbeitrag des Arbeitseinkommens soll „spürbar sinken“ Quelle
  • FPÖ · fordert es„Runter mit den Lohnnebenkosten“ Quelle
  • Grüne · fordert es„die Steuern auf Arbeit zu senken“ Quelle
  • NEOS · fordert es„Lohnnebenkosten senken“ Quelle
Neue Steuer auf Millionen-Vermögen oder -ErbschaftenÖVP: lehnt es abSPÖ: fordert esFPÖ: lehnt es abGrüne: fordert esNEOS: keine Aussage gefunden
  • ÖVP · lehnt es ab„lehnen neue Vermögens- und Erbschaftssteuern strikt ab“ Quelle
  • SPÖ · fordert esMillionärssteuer auf „Nettovermögen, die über einer Million Euro liegen“ Quelle
  • FPÖ · lehnt es ab„Nein zu … Vermögenssteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer“ Quelle
  • Grüne · fordert es„eine faire Millionärssteuer auf Millionenerbschaften und Stiftungen“ Quelle
  • NEOS · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
Kürzere ArbeitswocheÖVP: setzt auf einen anderen WegSPÖ: fordert esFPÖ: keine Aussage gefundenGrüne: fordert esNEOS: lehnt es ab
  • ÖVP · setzt auf einen anderen WegSetzt auf „Vollzeitbonus in Höhe von 1.000 Euro“ Quelle
  • SPÖ · fordert esZiel ist „eine generelle 4-Tage-Woche“ Quelle
  • FPÖ · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
  • Grüne · fordert es„die Wochenarbeitszeit schrittweise auf 35 Stunden reduzieren“ Quelle
  • NEOS · lehnt es ab„lehnen wir eine generelle, gesetzlich vorgeschriebene 4-Tage-Woche ab“ Quelle
Mieterhöhungen aussetzen oder Mieten deckelnÖVP: setzt auf einen anderen WegSPÖ: fordert esFPÖ: setzt auf einen anderen WegGrüne: fordert esNEOS: setzt auf einen anderen Weg
  • ÖVP · setzt auf einen anderen WegSetzt auf Eigentum: „Abschaffung der Grunderwerbsteuer“ Quelle
  • SPÖ · fordert es„Einfrieren aller Mieten – bis Ende 2026“ Quelle
  • FPÖ · setzt auf einen anderen WegSetzt auf eine „grundlegende Reform des Mietrechtsgesetzes (MRG)“ Quelle
  • Grüne · fordert es„gesetzlich festgelegte Höchstmieten einführen“ Quelle
  • NEOS · setzt auf einen anderen WegSetzt auf „Liberalisierung des Mietrechtsgesetzes“ und mehr Angebot Quelle
Verbindliche Obergrenzen für TreibhausgaseÖVP: setzt auf einen anderen WegSPÖ: fordert esFPÖ: setzt auf einen anderen WegGrüne: fordert esNEOS: fordert es
  • ÖVP · setzt auf einen anderen Weg„auf Innovation und Fortschritt statt auf Verbote“ Quelle
  • SPÖ · fordert esGesetz, damit „wir ab 2040 nicht mehr CO2 ausstoßen als wir binden können“ Quelle
  • FPÖ · setzt auf einen anderen Weg„Natur- und Umweltschutz statt ideologisierter Klimaschutz“ Quelle
  • Grüne · fordert esKlimarahmengesetz mit Zielen für alle Sektoren, etwa „ein verbindliches CO₂-Budget“ Quelle
  • NEOS · fordert es„jährliche Limits an Treibhausgasen auf allen Entscheidungsebenen einführen“ Quelle
Volle Sozialleistungen nur für Staatsbürger oder erst nach WartefristÖVP: fordert esSPÖ: keine Aussage gefundenFPÖ: fordert esGrüne: keine Aussage gefundenNEOS: keine Aussage gefunden
  • ÖVP · fordert es„Volle Sozialleistungen erst nach fünf Jahren legalem Aufenthalt“ Quelle
  • SPÖ · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
  • FPÖ · fordert es„Auszahlung nur an Staatsbürger“ Quelle
  • Grüne · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
  • NEOS · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
Asylrecht zeitweise aussetzenÖVP: setzt auf einen anderen WegSPÖ: setzt auf einen anderen WegFPÖ: fordert esGrüne: setzt auf einen anderen WegNEOS: setzt auf einen anderen Weg
  • ÖVP · setzt auf einen anderen Weg„Abschiebe- und Verfahrenszentren im Ausland“ Quelle
  • SPÖ · setzt auf einen anderen Weg„Verfahrenszentren entlang der EU-Außengrenzen“ Quelle
  • FPÖ · fordert es„Asylrecht durch Notgesetz aussetzen, solange Österreich überdurchschnittlich belastet ist“ Quelle
  • Grüne · setzt auf einen anderen WegFordert „sichere und legale Fluchtrouten“ Quelle
  • NEOS · setzt auf einen anderen Weg„sichere und legale Fluchtwege schaffen“ und „Hilfe vor Ort“ Quelle
Bekenntnis zur NeutralitätÖVP: fordert esSPÖ: fordert esFPÖ: fordert esGrüne: fordert esNEOS: setzt auf einen anderen Weg
  • ÖVP · fordert es„Österreichs militärische Neutralität ist rechtlich verankert“ Quelle
  • SPÖ · fordert esNeutralität als „zentraler Bestandteil“ der Außenpolitik Quelle
  • FPÖ · fordert es„Österreich muss neutral bleiben“ Quelle
  • Grüne · fordert es„braucht eine aktive Neutralitätspolitik“ Quelle
  • NEOS · setzt auf einen anderen WegKein Bekenntnis im Programm; es will die Rolle in der „gemeinsamen europäischen Verteidigungspolitik“ definieren Quelle
Gemeinsame europäische Luftabwehr wie Sky ShieldÖVP: fordert esSPÖ: keine Aussage gefundenFPÖ: lehnt es abGrüne: fordert esNEOS: fordert es
  • ÖVP · fordert es„Aufbau unserer Luftabwehrkapazitäten im Rahmen von Sky Shield“ Quelle
  • SPÖ · keine Aussage gefundenIn den geprüften Programmtexten keine Aussage gefunden.
  • FPÖ · lehnt es ab„Keine Beteiligung an ‚Sky Shield‘“ Quelle
  • Grüne · fordert es„ESSI gewährleistet Schutz, Transparenz, Kontrolle und Wirtschaftlichkeit“ Quelle
  • NEOS · fordert es„gemeinsame europäische Luftraumverteidigung … vorantreiben“ Quelle
fordert eslehnt es absetzt auf einen anderen Wegkeine Aussage gefunden

Dein Check

Wo stehst du? 9 Fragen in 2 Minuten

Beantworte die Streitfragen selbst. Nach jeder Antwort siehst du, wie die Parteien laut Programm stehen. Der Check zählt nichts zusammen und empfiehlt keine Partei.

Direktvergleich

2 Parteien nebeneinander, Thema für Thema

Wähle 2 Parteien. Alle 9 Themen erscheinen Seite an Seite.

Konkrete Zahlen

10 Zahlen aus 5 Programmen

Viele Forderungen bleiben allgemein. Diese Zusagen sind in Zahlen gefasst. Pro Partei stehen 2 Beispiele.

ÖVP800neue Kassenarzt-Stellen

Quelle: Wahlprogramm 2024

ÖVP2.500Einsatzkräfte für eine Grenzschutzeinheit

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ20 Mrd. €Transformationsfonds für Klima und Industrie

Quelle: Wahlprogramm 2024

SPÖ4.000zusätzliche Polizistinnen und Polizisten

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖab 60Jahren: steuerlicher „Alters-Bonus“ für Beschäftigte

Quelle: Wahlprogramm 2024

FPÖ24/7Kinderbetreuung im ganzen Land

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne500zusätzliche Kassenstellen

Quelle: Wahlprogramm 2024

Grüne2,5 haObergrenze für Bodenverbrauch pro Tag

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS24 Stundenfür eine digitale Firmengründung

Quelle: Wahlprogramm 2024

NEOS3.000 €pro Jahr steuerfrei ins Vorsorgekonto

Quelle: Wahlprogramm 2024

Vom Programm zur Regierung

Was aus den Forderungen im Regierungsprogramm wurde

Wahlprogramme sind Absichten. Das Regierungsprogramm 2025–2029 zeigt, was ÖVP, SPÖ und NEOS vereinbart haben. Viele Punkte standen auch in anderen Programmen, auch in denen der Opposition.

Chronik: von der Wahl zur Regierung

  1. Nationalratswahl

    Ergebnis: ÖVP 26,27 %, SPÖ 21,14 %, FPÖ 28,85 %, Grüne 8,24 %, NEOS 9,14 %.

  2. Nationalrat tritt zusammen

    Walter Rosenkranz (FPÖ) wird Präsident des Nationalrats.

  3. NEOS verlassen die Gespräche

    Die Verhandlungen von ÖVP, SPÖ und NEOS enden ohne Einigung.

  4. Auftrag an Herbert Kickl

    Der Bundespräsident beauftragt den FPÖ-Chef mit der Regierungsbildung.

  5. Gespräche von ÖVP und FPÖ scheitern

    Damit sind zum zweiten Mal Regierungsverhandlungen geplatzt.

  6. Regierungsprogramm vorgelegt

    ÖVP, SPÖ und NEOS einigen sich auf „Jetzt das Richtige tun. Für Österreich.“

  7. Angelobung der Regierung

    Christian Stocker (ÖVP) wird Bundeskanzler, Andreas Babler (SPÖ) Vizekanzler, Beate Meinl-Reisinger (NEOS) Außenministerin.

  8. EU-Defizitverfahren

    Der Rat der EU eröffnet ein Defizitverfahren. Er nennt für 2024 ein Defizit von 4,7 % der Wirtschaftsleistung. Laut Eurostat (Stand April 2026) waren es 4,6 %.

Im Regierungsprogramm – ähnlich gefordert von

Mieten: Inflationsanpassung 2025 ausgesetzt, 2026 höchstens 1 %, 2027 höchstens 2 %SPÖGrüne
Familiennachzug „mit sofortiger Wirkung vorübergehend“ gestopptÖVPFPÖ
„verpflichtendes Integrationsprogramm mit Sanktionen bei Nichterfüllung“SPÖNEOS
„Einführung einer Bundesstaatsanwaltschaft als eigenes Kollegialorgan“ (Gremium statt Einzelperson)GrüneNEOS
„2-Säulen-Kindergrundsicherung“ mit dem Ziel, Kinderarmut zu halbierenSPÖGrüne
„Ziel der Klimaneutralität 2040“ mit jährlichen ObergrenzenSPÖGrüneNEOS
„Abschaffung des Klimabonus“ ab 1. Jänner 2026FPÖ
„Pilotprojekte“ zur 4-Tage-WocheSPÖ
„Einführung einer Teilpension“NEOS
„Teilnahme an der European Sky Shield Initiative“ÖVPGrüneNEOS
„Österreich bekennt sich klar zur Neutralität“ÖVPSPÖFPÖGrüne

Nicht im Regierungsprogramm – gefordert von

Steuer auf Millionen-Vermögen oder -ErbschaftenSPÖGrüne
Gesetzlich kürzere Arbeitswoche (nur Pilotprojekte)SPÖGrüne
Abschaffung der CO₂-BepreisungFPÖ

Grundlage: Regierungsprogramm des Bundeskanzleramts, 240 Seiten. „Ähnlich gefordert“ heißt: Eine vergleichbare Forderung stand im Wahlprogramm 2024.

Regierungsprogramm (PDF)

110Sitze der Regierung
4,6 %Defizit 2024, gemessen an der Wirtschaftsleistung (Eurostat, April 2026)
über 6,3 Mrd. €Budget-Maßnahmen für 2025 laut Regierungsprogramm
8,7 Mrd. €Budget-Maßnahmen für 2026 laut Regierungsprogramm

Häufige Fragen

Fragen zu Parteien, Umfragen und Regierung

Welche Parteien sitzen im Nationalrat?

5 Parteien: ÖVP (51 Sitze), SPÖ (41), FPÖ (57), Grüne (16) und NEOS (18). Zusammen sind das 183 Sitze. Gewählt wurde am 29. September 2024. Die KPÖ kam auf 2,39 % und scheiterte an der 4-Prozent-Hürde.

Wer regiert Österreich 2026?

ÖVP, SPÖ und NEOS, seit 3. März 2025. Bundeskanzler ist Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Die Regierung hat 110 von 183 Sitzen. In Opposition sind FPÖ und Grüne.

Wie stehen die Parteien in den Umfragen?

Im gewichteten Durchschnitt der Umfrageinstitute laut PolitPro, Stand 17. September 2026: ÖVP 21,1 %, SPÖ 14,7 %, FPÖ 38,5 %, Grüne 12,4 %, NEOS 7,0 % und KPÖ 3,9 %. Umfragen sind Momentaufnahmen, keine Prognosen.

Worin sind sich alle 5 Parteien einig?

Alle 5 wollen Arbeit weniger mit Steuern und Abgaben belasten. Uneinig sind sie bei der Gegenfinanzierung. SPÖ und Grüne wollen dafür große Vermögen oder Erbschaften besteuern, ÖVP und FPÖ lehnen das ab.

Wo gehen die Programme am weitesten auseinander?

Bei Steuern auf Vermögen, bei der Arbeitszeit, beim Klima und beim Asyl. SPÖ und Grüne wollen kürzere Arbeitswochen, NEOS lehnen eine gesetzliche 4-Tage-Woche ab. Beim Asyl reicht die Spanne von Verfahren außerhalb Österreichs (ÖVP, SPÖ) bis zum Aussetzen des Asylrechts per Notgesetz (FPÖ).

Was davon steht im Regierungsprogramm?

Das Regierungsprogramm 2025–2029 enthält eine Mietbremse, einen Stopp beim Familiennachzug und eine Kindergrundsicherung. Eine Steuer auf Millionen-Vermögen fehlt. Wahlprogramme sind Absichten, keine Verträge.

Wie hoch sind Österreichs Staatsschulden?

Ende 2025 hatte der Staat 418,1 Mrd. € Schulden. Das sind 81,5 % der Wirtschaftsleistung. Ende März 2026 waren es 431,4 Mrd. €. 1970 lag die Quote bei 18,6 %.

Woher stammen die Angaben?

Aus den Wahlprogrammen 2024 der Parteien, dem amtlichen Wahlergebnis, dem Regierungsprogramm und offiziellen Mitteilungen. Umfragen stammen von PolitPro. Alle Quellen sind unten verlinkt. Die Seite gibt keine Wahlempfehlung.

Transparenz

Methode und Quellen

Auswahl der Parteien

Alle 5 Parteien im Nationalrat. Dazu die KPÖ, weil PolitPro sie als einzige weitere Partei einzeln ausweist.

Auswahl der Aussagen

Je Thema 4 Forderungen pro Partei, gleich viele für alle. Zitate bleiben im Wortlaut.

Prüfung

Die Programme wurden im Original durchsucht. Bei der FPÖ dienten Kurzfassung und Programmseiten der Partei als Grundlage, bei den Grünen Kurz- und Langfassung. Medienberichte dienen nur für Termine.

Grenzen

Programme sind lang. Fehlt eine Aussage, wurde sie in den geprüften Texten nicht gefunden. Wahlprogramme sagen nichts darüber, was eine Partei in einer Regierung umsetzt.

Wahlprogramme 2024

Wahlergebnis, Regierung und Umfragen

Stand: 17. September 2026. Programme und Umfragen ändern sich. Für Entscheidungen bitte die verlinkten Originale prüfen.

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