Stand 25. Juli 2026 · Datenquellen AMS und BIBB
54.400 Ausbildungsplätze blieben leer. 84.400 Bewerber fanden keinen. Beides am selben Tag.
Deutschland, Stichtag 30. September 2025. Das ist kein Widerspruch und kein Rechenfehler, sondern der Befund: Angebot und Nachfrage treffen sich nicht — regional nicht, beruflich nicht, qualifikatorisch nicht. Das Bundesinstitut für Berufsbildung nennt das ein Passungsproblem.
Diese Seite zeigt, wo die Lücke liegt. Jede Zahl trägt Quelle, Stichtag und — bei Veränderungen — das Basisjahr. Prüf uns nach.
Die Lage
Was belastbar ist — und was gern falsch dargestellt wird
Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich ist seit 2022 um 25,5 Prozent gestiegen. Diese Zahl ist richtig und trotzdem irreführend: 2022 war der niedrigste Wert der gesamten Zwölfjahresreihe. Gegenüber 2018 liegt 2024 bei −1,3 Prozent, gegenüber 2015 bei −31,4 Prozent. Der Anstieg ist real, die Lage ist historisch nicht außergewöhnlich.
Jugendarbeitslosigkeit Österreich, Jahresdurchschnitt 15–24 · Basisjahr wählen
Dieselbe Zielzahl, vier Basisjahre. Genau hier entsteht die Irreführung — deshalb ist sie hier bedienbar statt behauptet:
25.518 (2022) auf 32.037 (2024). 2022 ist der niedrigste Wert der ganzen Reihe 2013–2024. Wer dieses Basisjahr wählt, maximiert den Anstieg. Das ist die Zahl, die am häufigsten zitiert wird. BerechnetBasis 2022 · Stand 2024
32.444 (2018) auf 32.037 (2024). Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2018 liegt der Wert praktisch gleich — leicht darunter. BerechnetBasis 2018 · Stand 2024
46.701 (2015) auf 32.037 (2024). 2015 war der Höchstwert der Reihe. Wer dieses Basisjahr wählt, macht aus demselben Endwert einen starken Rückgang. BerechnetBasis 2015 · Stand 2024
Zwölfjahresmittel 36.565, Wert 2024 bei 32.037. 2024 ist der fünftniedrigste von zwölf Jahren. Das ist die Einordnung ohne Basisjahr-Wahl — und die einzige, die keinen Blickwinkel vorgibt. BerechnetMittel 2013–2024
Alle Basisjahre der Reihe, damit du selbst nachrechnen kannst
| Basisjahr | Wert | Veränderung bis 2024 (32.037) |
|---|---|---|
| 2015 | 46.701 | −31,4 % |
| 2016 | 44.158 | −27,4 % |
| 2013 | 42.744 | −25,0 % |
| 2017 | 37.756 | −15,1 % |
| 2018 | 32.444 | −1,3 % |
| 2019 | 30.270 | +5,8 % |
| 2021 | 30.226 | +6,0 % |
| 2022 | 25.518 | +25,5 % |
Quelle: AMS Österreich Ist für die Jahreswerte, Veränderungen Berechnet. Diese Tabelle steht hier, weil eine einzelne Veränderungsangabe ohne Basisjahr nicht überprüfbar ist.
Was belastbar ist
- Unter-25 in Österreich, Juni 2024 auf Juni 2025: +11,2 % Ist
- Arbeitslosenquote Unter-25 in Wien, Juli 2025: 11,7 % Ist
- Besonders betroffen laut AMS Wien: technische Berufe, Programmierer, Labortechniker Ist
- Unversorgte Bewerber in Deutschland auf dem zweithöchsten Stand seit 2009 Ist
- Von Beschäftigungslosigkeit betroffene junge Menschen in Österreich: 57.420 (2022) auf 73.054 (2024) Ist
Die Betroffenheit ist beruflich konzentriert, nicht flächendeckend. Das ist der Unterschied, der über den nächsten Schritt entscheidet.
Was in dieselbe Richtung zeigt: es wird gerade besser
- Wien, November 2025: Unter-25 −0,2 % — erster Rückgang seit August 2022 Ist
- AMS-Einschätzung Mitte 2026, im Wortlaut: „Positiv ist der leichte Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit … Es wird also langsam besser“ Ist
- Offene Stellen in Kärnten, April 2026: +17,7 %, Zuwächse in Technik, Hilfsberufen und Bau Ist
- Jugendarbeitslosenquote Oberösterreich 2025: 5,6 % Ist
- Schulische Berufsausbildung in Gesundheit, Bildung und Soziales in Deutschland: Anfängerzahlen +3,8 % Ist
Beide Spalten stehen hier, weil eine Seite mit nur einer davon nicht überprüfbar wäre. Gesamt-Arbeitslosenquote Österreich April 2026: 7,5 Prozent gegenüber 7,3 Prozent im April 2025 Ist.
Die Lücke
Zwei Zahlen zum selben Stichtag
Ein Passungsproblem ist etwas anderes als ein Mangel: Es gibt genug Plätze, sie sind nur an anderen Orten, in anderen Berufen oder mit anderen Anforderungen als die Suchenden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung nennt als Ursachen ausdrücklich regionale, berufliche und qualifikatorische Passungsprobleme. Der Unterschied ist praktisch: Ein Mangel hat keine Adresse, ein Passungsproblem hat eine.
Deutschland, Stichtag 30. September 2025
10,6 % aller angebotenen
2024: 69.400 · −21,6 %
+19,9 % gegenüber 2024
zweithöchster Wert seit 2009
Balkenhöhe maßstabsgetreu zueinander. Quelle: BIBB-Erhebung und Statistik der Bundesagentur für Arbeit, ausgewiesen im Berufsbildungsbericht 2026 (Kabinettsbeschluss 06.05.2026) IstStichtag 30.09.2025 · Basis 2024
Rechnerisch kommen damit auf jede unbesetzte Stelle 1,55 Bewerber ohne Platz Berechnet. Das ist kein Ausgleich: Die Stellen stehen woanders und in anderen Berufen.
Österreich, September 2025 — dieselbe Struktur, nur andersherum
sofort verfügbar
−17,9 % gegenüber 2024
ohne Einstellzusage
+11,0 % gegenüber 2024
AMS Österreich, Spezialthema Lehrstellenmarkt 09/2025 IstStand 09/2025 · Basis 09/2024
Das Vorzeichen hat gewechselt: 2021 bis 2024 gab es in Österreich einen deutlichen Überhang offener Lehrstellen, 2024 war der Markt nahezu ausgeglichen (rund 200 Stellen Überhang). Im Jahresmittel 2025 stehen erstmals rund 2.190 Suchende zu viel. Prognose 2026: Lücke 3.720 bei rund 9.900 Suchenden Prognose.
Lehrstellenandrang: Suchende je offener Lehrstelle
Über 1,0 heißt: mehr Suchende als Stellen. Wien war 2023 das einzige Bundesland über 1,0 Ist.
Der Vorarlberg-Wert ist bewusst als Umriss dargestellt: Er ist Unsicher — er unterscheidet sich vom nationalen Septemberwert gleichzeitig in Monat und Region, und das AMS bezeichnet Februar ausdrücklich als Hochsaison am Lehrstellenmarkt. Der Abstand beträgt Faktor 5,6 und lässt sich aus diesen Daten nicht in einen saisonalen und einen regionalen Anteil zerlegen. Als Illustration des West-Ost-Gefälles brauchbar, als Größenordnungsbeleg nicht.
Lückenkarte
Wählen Sie die Region — und sehen Sie, wie das Verhältnis dort aussieht
Der Lehrstellenandrang ist die Zahl der Lehrstellensuchenden je offener Lehrstelle. Unter 1,0 heißt: mehr Stellen als Suchende. Über 1,0 heißt: mehr Suchende als Stellen. Die Angebots-Nachfrage-Relation des BIBB rechnet umgekehrt, nämlich Stellen je 100 Nachfragende. Beide Werte messen dasselbe Verhältnis aus verschiedenen Richtungen.
Sechs Regionen, für die belegte Werte vorliegen. Wo kein Wert vorliegt, steht das auch so da:
10.823 Suchende ohne Einstellzusage, 7.678 sofort verfügbare Stellen. Rechnerischer Überhang: 3.145 Personen. Im Jahresmittel 2025 rund 2.190 — 2024 war der Markt nahezu ausgeglichen. Berechnet aus Ist-Werten
Was das praktisch heißt: Der nationale Durchschnitt verdeckt das Gefälle. Wechsle auf Wien und Vorarlberg — das sind dieselben Daten, zwei Bundesländer.
AMS Österreich, Spezialthema Lehrstellenmarkt 09/2025 · nächste Erhebung monatlich
Auf 100 offene Lehrstellen kamen 350 Suchende. Wien war das einzige Bundesland über 1,0. Die Arbeitslosenquote der Unter-25 lag im Juli 2025 bei 11,7 Prozent; das AMS Wien nennt technische Berufe, Programmierer und Labortechniker als besonders betroffen. Ist
Was das praktisch heißt: In Wien ist Suchen allein wenig wirksam. Der Hebel liegt in der Berufswahl und in der Bereitschaft, über die Stadtgrenze zu schauen — nicht in mehr Bewerbungen auf dieselben vier Berufe.
AMS FokusInfo 298 · wien.ORF.at 07.07.2025 · Wert ist ein Jahresdurchschnitt 2023, nicht der aktuelle Monat
1.133 gemeldete offene Lehrstellen, 283 vorgemerkte Suchende ohne Einstellzusage. Auf jede suchende Person kommen vier offene Stellen. Suchende gegenüber dem Vorjahresmonat: −4,4 Prozent. Unsicher
Warum hier „unsicher“ steht: Dieser Wert ist mit dem nationalen Septemberwert nicht direkt vergleichbar. Monat und Region unterscheiden sich gleichzeitig, und Februar ist laut AMS Hochsaison am Lehrstellenmarkt. Der Abstand beträgt Faktor 5,6 und lässt sich nicht in Saison und Region zerlegen. Als Beleg für das Gefälle brauchbar, als Größenordnung nicht.
AMS Vorarlberg 03/2026 · über 130 Lehrberufe verfügbar, darunter Applikationsentwicklung-Coding
Für die West-Region als Ganzes liegt kein eigener Andrangswert in den verwendeten Quellen vor — hier steht deshalb keiner. Belegt ist der Anteil an den offenen Stellen. Ist
Das ibw beschreibt die Lage so: in Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol viele offene Stellen, in Wien viele Suchende. Der österreichweite ungedeckte Fachkräftebedarf ist nach wie vor hoch.
AMS Österreich 09/2025 · ibw, Lehrlingsausbildung im Überblick 2025 · Lücke benannt statt geschätzt
Auch für die Ost-Region als Ganzes liegt kein eigener Andrangswert vor. Belegt ist der Anteil an den Suchenden. Ist
Die beiden Zahlen zusammen sind der Befund: 52 Prozent der Stellen im Westen, 61 Prozent der Suchenden im Osten. Das ist keine Meinung über Mobilität, sondern eine Beschreibung der Verteilung.
AMS Österreich 09/2025 · Lücke benannt statt geschätzt
84.400 unversorgte Bewerber, 54.400 unbesetzte Stellen. Angebot 530.300 Stellen (−4,6 Prozent), davon 515.300 betrieblich; 476.000 neue Verträge (−2,1 Prozent) bei einer Nachfrage von +0,7 Prozent. Berechnet aus Ist-Werten
Regional aufgeschlüsselt steht das in der BIBB-Tabelle 37, Angebots-Nachfrage-Relation nach Arbeitsagenturbezirken — öffentlich abrufbar. Größenordnung 2024 nach Bereich: im Handwerk rund 19.000 unbesetzte Stellen (18 Prozent aller betrieblichen Handwerksstellen), in Industrie und Handel 42.000.
BIBB-Tabellenübersicht, Tabelle 37 · Berufsbildungsbericht 2026 · nächste Erhebung jährlich, Dezember
Dieselben Werte als Tabelle — ohne JavaScript, ohne Auswahl
| Region | Suchende je Stelle | Stand | Marker | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Wien | 3,50 | Jahresdurchschnitt 2023 | Ist | AMS FokusInfo 298 |
| Deutschland | 1,55 | 30.09.2025 | Berechnet | BIBB / BA |
| Österreich | 1,41 | September 2025 | Berechnet | AMS 09/2025 |
| Österreich | 0,70 | Jahresdurchschnitt 2023 | Ist | AMS FokusInfo 298 |
| Vorarlberg | 0,25 | Ende Februar 2026 | Unsicher | AMS Vorarlberg |
| West-Region | kein Wert | 2025 | — | nur Anteil offene Stellen: 52 % |
| Ost-Region | kein Wert | 2025 | — | nur Anteil Suchende: 61 % |
Diese Tabelle ist absichtlich offen und steht auch ohne Interaktion im HTML. Die Auswahl oben ist bequemer, sie enthält aber keine Zahl, die hier fehlt.
Dieselbe Region, zwei verschiedene Listen — Vorarlberg, Ende Februar 2026
Die fünf häufigsten angebotenen Lehrstellen
Die fünf gefragtesten Wünsche der Suchenden
Beide Listen im gleichen Maßstab, Höchstwert 91. AMS Vorarlberg 03/2026 IstStand 02/2026
Genau ein Beruf steht in beiden Listen: Einzelhandelskaufmann/-frau. Die anderen neun Positionen sind vier Berufe, die angeboten und nicht gesucht werden, und vier, die gesucht und nicht angeboten werden. Das ist das Passungsproblem in einer einzigen Region, an einem einzigen Stichtag.
Was offen ist
Sechs Stellen, an denen die offenen Plätze tatsächlich stehen
Alle sechs Adressen sind öffentlich, kostenlos und ohne Anmeldung einsehbar. Wir haben jede am 25. Juli 2026 aufgerufen und den Status geprüft. Keine dieser Stellen gehört zu Teddynews, und wir verdienen an keiner davon.
AMS eJob-Room
- Wo
- Österreich, alle Bundesländer
- Was
- Offene Lehrstellen und Jobs, tagesaktuell
- Aufwand
- Suche ohne Anmeldung möglich
- Kosten
- keine
Ausbildungssuche der Bundesagentur
- Wo
- Deutschland, bundesweit
- Was
- Ausbildungsplätze, nach Ort und Beruf filterbar
- Aufwand
- Suche ohne Anmeldung möglich
- Kosten
- keine
Lehrstellen-Radar des Handwerks
- Wo
- Deutschland, Handwerksbetriebe
- Was
- Lehrstellen und Praktika im Handwerk
- Warum hier
- 2024 blieben im Handwerk rund 19.000 Stellen unbesetzt — 18 Prozent aller betrieblichen Handwerksstellen
- Kosten
- keine
Jugendcoaching (NEBA)
- Wo
- Österreich, alle Bundesländer
- Was
- Persönliche Begleitung bei Schulabbruch, Orientierung, Übergang in Ausbildung
- Für wen
- Ab dem 9. Schulbesuchsjahr bis 19, mit Behinderung oder sonderpädagogischem Bedarf bis 25
- Kosten
- keine
AMS-Beratung für Arbeitsuchende
- Wo
- Österreich, regionale Geschäftsstellen
- Was
- Beratung, Kurse, Lehrstellenvermittlung, Überbetriebliche Lehrausbildung
- Warum hier
- Der Weg zu den 29.854 Schulungsplätzen (2025) führt über diese Stelle
- Kosten
- keine
BIBB-Tabelle 37
- Wo
- Deutschland, nach Arbeitsagenturbezirk
- Was
- Angebots-Nachfrage-Relation je Bezirk — die Rohdaten hinter dieser Seite
- Für wen
- Wer selbst nachrechnen will, statt uns zu glauben
- Kosten
- keine
Statusprüfung am 25.07.2026: alle sechs Adressen lieferten HTTP 200. Wenn eine davon nicht mehr erreichbar ist, ist das ein Fehler dieser Seite — schreib uns, dann korrigieren wir sie und weisen es unter „Datenstand“ aus.
Geld verstehen
96 Prozent fragen danach — der höchste Einzelwert der ganzen Studie
In der Ö3-Jugendstudie 2026 wünschen sich 96 Prozent der 16- bis 25-Jährigen mehr alltagsnahes Wissen, ausdrücklich genannt: Finanzwissen. Das ist der höchste Wert der gesamten Befragung — höher als jeder Wert zu Arbeit, Sinn oder Freizeit. Es ist ein Inhaltsauftrag, kein Interpretationsspielraum.
Was in der Schule fehlt — Zustimmung in Prozent
Ö3-Jugendstudie 2026 IstErhebung 02.–29.03.2026
Stichprobenhinweis, der bei jeder dieser Zahlen mitgeliefert wird: Das ist eine offene Online-Selbstselektionsbefragung eines Radiosenders, keine Zufallsstichprobe. Das große n (13.457 in der Zielgruppe) ersetzt keine Zufallsauswahl. Belastbar als Rangfolge und Größenordnung, nicht als exakter Prozentwert.
Was im Job zählt — dieselbe Befragung
Ö3-Jugendstudie 2026, n = 13.457 in der Zielgruppe 16–25 Ist, mit demselben Stichprobenhinweis.
Was diese Rangfolge widerlegt: Sicherheit (74 %) steht deutlich über Work-Life-Balance (62 %) — dem niedrigsten der sechs Werte. Das gängige Klischee über diese Altersgruppe trifft für Österreich nicht zu. Und der höchste Wert ist keine Forderung an den Arbeitgeber, sondern eine an den Umgangston: ernst genommen werden.
Wer es gemacht hat
Dieser Abschnitt ist leer — und das ist Absicht
Hier sollten drei bis fünf Menschen stehen, die den Weg über Region oder Beruf tatsächlich gegangen sind: mit Datum, Ort, Beruf und einer nachprüfbaren Spur. Wir haben keine solchen Fälle, die diese Bedingung erfüllen. Deshalb steht hier nichts.
Was hier fehlen würde, wenn wir es erfinden würden
Erfundene oder anonymisierte Erfolgsgeschichten sind der schnellste Weg, den Rest dieser Seite unglaubwürdig zu machen. „Lisa, 19, hat es geschafft“ ist nicht überprüfbar — und eine Seite, deren einziges Versprechen Nachprüfbarkeit ist, kann sich genau das nicht leisten.
Was wir stattdessen brauchen: echte Personen, die einverstanden sind, mit Vorname, Alter, Bundesland, Beruf, Jahr und einer Spur, die man prüfen kann — Betrieb, Kammer, Ausbildungsvertrag. Bis das vorliegt, bleibt dieser Abschnitt leer und sagt, warum.
Offener Punkt, datiert: 25.07.2026 · Ansprechperson Wolfgang Lindner · Bedingung für die Veröffentlichung: schriftliches Einverständnis plus prüfbare Angabe.
Offenlegung
Wer diese Seite bezahlt und was er verkauft
Diese Seite wird von Teddynews betrieben, einem österreichischen Familienunternehmen, das seit 1998 Maskottchen herstellt und heute zusätzlich KI-Kurse ab 79 Euro, KI-Landingpages und KI-Social-Media-Automation verkauft. Persönliche Ansprechperson und Vermittler ist Wolfgang Lindner.
Das heißt konkret: Wir verdienen Geld, wenn du KI nutzt. Diese Seite hat damit ein wirtschaftliches Interesse an einer bestimmten Schlussfolgerung — und du sollst das wissen, bevor du dir eine Meinung über den Rest bildest.
Deshalb steht unter jeder Zahl, woher sie kommt. Nicht in einer Fußnote, nicht in einem Impressum: direkt daneben, mit Quelle, Stichtag und bei Veränderungen dem Basisjahr. Die sechs Adressen im Abschnitt „Was offen ist“ gehören alle nicht uns und bringen uns kein Geld. Wenn eine Zahl auf dieser Seite falsch ist, ist das nachweisbar — und dann korrigieren wir sie und weisen es unter „Datenstand“ aus weiter unten.
Und ein Befund, der gegen uns spricht: In derselben Ö3-Jugendstudie, aus der die 96 Prozent stammen, sagt die Zielgruppe ausdrücklich, digitale Kompetenz sei wichtig, Digitalisierung dürfe aber nicht zum Selbstzweck werden. Das ist eine direkte Warnung an einen Betreiber, der KI-Produkte verkauft. Sie steht hier, weil sie sonst jemand anderer finden würde.
Kein Third-Party-Tracking, keine Profilbildung, keine Anmeldung für irgendeinen Inhalt dieser Seite. Keine Streaks, kein Autoplay, keine Push-Nachrichten, keine Lesebestätigungen. Kontakt: office@teddynews.at · +43 676 3335888 · Impressum
Methodik
Woher jede Zahl kommt — und wo diese Seite unsicher ist
Vier Begriffe, die man kennen muss, um die Quellen zu finden
Passungsproblem
Ausbildungsplätze und Bewerber existieren in ausreichender Zahl, treffen sich aber nicht: Die Stellen sind in anderen Regionen, anderen Berufen oder haben andere Anforderungen. Das BIBB nennt drei Arten — regional, beruflich, qualifikatorisch. Ein Mangel wäre etwas anderes: dann gäbe es zu wenige Plätze.
Lehrstellenlücke
Differenz zwischen Lehrstellensuchenden und offenen Lehrstellen in Österreich, im Jahresmittel. Positiv heißt: mehr Suchende als Stellen. 2025 lag sie bei rund 2.190 Personen, 2024 war der Markt nahezu ausgeglichen. Die AMS-Prognose für 2026 nennt 3.720.
Lehrstellenandrang
Zahl der Lehrstellensuchenden je offener Lehrstelle. Unter 1,0 bedeutet mehr Stellen als Suchende, über 1,0 mehr Suchende als Stellen. Österreichweit 0,70 im Jahr 2023, in Wien 3,50 — das einzige Bundesland über 1,0.
Angebots-Nachfrage-Relation
Der deutsche Fachbegriff des BIBB für dasselbe Verhältnis, nur umgekehrt gerechnet: Ausbildungsplatzangebot je 100 Nachfragende. Unter 100 heißt: weniger Plätze als Nachfrage. Regional aufgeschlüsselt steht sie in der BIBB-Tabelle 37 nach Arbeitsagenturbezirken.
Warum diese Seite keine Beruhigung anbietet
Zusammenhang mit tatsächlichem Handeln. Quelle: „Hopium or empowering hope? A meta-analysis of hope and climate engagement“, PMC10465179 Übertragen
Die Einschränkung gehört dazu: Diese Werte stammen aus der Klimakommunikationsforschung, nicht aus der Arbeitsmarktforschung. Die Übertragung ist plausibel — beide Fälle sind große Bedrohungen mit geringer empfundener persönlicher Kontrolle — aber sie ist eine Übertragung und keine Messung an dieser Zielgruppe. Hoffnungs-Interventionen allgemein wirken mit d = 0,08; der Untertyp persönliche Selbstwirksamkeit mit d = 0,18 (k = 2), der Untertyp „in-depth“ mit d = 0,49 (k = 2).
Ein zweiter, unabhängiger Beleg zeigt in dieselbe Richtung, diesmal aus Österreich und aus der Zielgruppe selbst: 78 Prozent wollen ernst genommen werden — mehr als jeder andere Arbeitswert. Deshalb steht auf dieser Seite kein „so schlimm ist es nicht“.
Vier Regeln, nach denen diese Seite gebaut ist
- Zahl vor Wertung. Der erste Satz der Seite ist eine Zahl mit Stichtag, keine Begrüßung und kein Claim.
- Jede Veränderung nennt ihr Basisjahr. Ohne Basisjahr ist eine Prozentangabe nicht überprüfbar — und genau daran scheitern Veränderungsangaben ohne Basisjahr, siehe „Datenstand“.
- Lücken werden benannt, nicht gefüllt. Für West- und Ost-Region liegt kein eigener Andrangswert vor. Also steht dort keiner.
- Aggregat und Segment getrennt. Bei jeder Arbeitslosenquote steht, dass Lehrstellensuchende und Schulungsteilnehmer nicht enthalten sind.
Aktualisierung und Alterung
- AMS-Daten: monatlich. Die Septemberwerte 2025 sind ein Stichtag, kein Dauerzustand.
- BIBB-Daten: jährlich, jeweils im Dezember. Der Stichtag 30.09.2025 wird im Dezember 2026 ersetzt.
- Ö3-Jugendstudie: jährlich, zuletzt 15.04.2026.
- Diese Seite ist vom 25.07.2026. Wenn du sie deutlich später liest, prüfe die drei Quellen oben direkt — die Links stehen in der Quellenliste.
Zugegebene Unsicherheit ist hier Absicht: Eine Zahl mit Stichtag, die im Dezember neu erhoben wird, ist überprüfbar. Eine Zahl ohne Stichtag ist es nicht.
Woran sich diese Seite messen lässt
- Anteil der Besucher, die die Lückenkarte bedienen — also mindestens eine andere Region wählen als die Voreinstellung
- Anteil, der eine der sechs externen Adressen anklickt
- Wiederkehrrate nach mehr als sieben Tagen
- Nicht gemessen wird: „Ängste abgebaut“. Das ist nicht messbar, und wer es behauptet, kann es nicht belegen
Offener Punkt, offen benannt: Diese drei Maße sind definiert, aber noch nicht implementiert. Sie brauchen einen serverseitigen, cookielosen Zähler ohne Profilbildung. Bis der steht, kennen wir die Werte nicht — und behaupten sie nicht.
Datenstand, Prüfhistorie und offene Punkte
Datenstand 25.07.2026. Alle Werte entsprechen dem an diesem Tag geprüften Stand der Primärquellen. AMS-Daten werden monatlich neu erhoben, BIBB-Daten jährlich im Dezember, die Ö3-Jugendstudie jährlich.
Warum jede Prozentangabe ein Basisjahr trägt. Die Veränderung der Jugendarbeitslosigkeit lässt sich je nach Basisjahr als +25,5 oder als −31,4 Prozent darstellen — bei identischem Endwert. Deshalb steht das Basisjahr an jeder Veränderungsangabe im HTML und im Text, und deshalb ist der Umschalter oben bedienbar statt behauptet.
Warum der Vorarlberg-Wert als unsicher gilt. Er unterscheidet sich vom nationalen Septemberwert gleichzeitig in Monat und Region, Faktor 5,6, nicht in Saison und Region zerlegbar. Der tragfähige Passungsbeleg ist der deutsche: 54.400 gegen 84.400 aus derselben Erhebung zum selben Stichtag.
Offene Punkte, offen benannt. Die Studie „Jugend in Deutschland 2026“ enthält ein Kapitel zu KI am Arbeitsmarkt — Existenz und Thema verifiziert, die Zahlen nicht, weil die Studie kostenpflichtig ist; sie ist deshalb nicht verwendet. Ebenfalls nicht verwendet: die Behauptung, der Handwerkermarkt sei durch Zustrom überlaufen — dafür wurde kein belastbarer Beleg gefunden. Die drei Erfolgsmaße oben sind definiert, aber noch nicht implementiert. Der Abschnitt „Wer es gemacht hat“ ist leer, weil keine verifizierbaren Fälle vorliegen.
Hilfe
Wenn es mehr ist als Sorge
Diese Seite ist eine Datenseite und keine Beratung. Wenn die Lage dich mehr belastet als beschrieben, sind das die Stellen, die dafür da sind. Alle vier sind kostenlos, alle vier wurden am 25. Juli 2026 auf ihren offiziellen Seiten geprüft.
Ergänzend für Österreich: bittelebe.at — Suizidprävention, verweist ebenfalls auf 142 und 147. Statusprüfung aller Nummern und Adressen am 25.07.2026 gegen die jeweilige offizielle Seite. Diese Seite stellt keine Diagnosen und gibt keine therapeutischen Empfehlungen.
Häufige Fragen
Acht Fragen, kurz beantwortet
Was ist ein Passungsproblem?
Ausbildungsplätze und Bewerber existieren in ausreichender Zahl, treffen sich aber nicht. Das Bundesinstitut für Berufsbildung nennt drei Arten: regional, beruflich und qualifikatorisch. Der Beleg zum Stichtag 30.09.2025 in Deutschland: 54.400 unbesetzte Ausbildungsstellen bei gleichzeitig 84.400 unversorgten Bewerbern.
Wie viele Ausbildungsplätze sind offen?
In Deutschland blieben zum 30.09.2025 54.400 Stellen unbesetzt, das sind 10,6 Prozent aller angebotenen (2024: 69.400 und 12,8 Prozent). In Österreich waren im September 2025 7.678 Lehrstellen sofort verfügbar, bei 10.823 Suchenden ohne Einstellzusage.
Ist die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich stark gestiegen?
Seit 2022 um 25,5 Prozent — aber 2022 war der niedrigste Wert der Zwölfjahresreihe. Gegenüber 2018 liegt 2024 bei −1,3 Prozent, gegenüber 2015 bei −31,4 Prozent, und 2024 ist der fünftniedrigste von zwölf Jahren. Der Anstieg ist real, die Lage historisch nicht außergewöhnlich. Belastbar ist die Konzentration: Unter-25 plus 11,2 Prozent von Juni 2024 auf Juni 2025, Wien 11,7 Prozent Quote, betroffen vor allem technische Berufe.
Wo gibt es in Österreich die meisten offenen Lehrstellen?
Rund 52 Prozent der offenen Lehrstellen liegen in der West-Region, rund 61 Prozent der Suchenden in der Ost-Region. Wien hatte 2023 mit 3,50 Suchenden je offener Stelle den höchsten Andrang und war das einzige Bundesland über 1,0. In Vorarlberg standen Ende Februar 2026 1.133 offene Stellen 283 Suchenden gegenüber — dieser Wert ist mit dem nationalen Septemberwert allerdings nicht direkt vergleichbar.
Enthält die Arbeitslosenquote alle Betroffenen?
Nein. Die offizielle AMS-Jugendarbeitslosenquote berücksichtigt Lehrstellensuchende und Personen in Schulungen nicht. Für 2025 waren das 9.166 Lehrstellensuchende und 29.854 Personen in Schulungen, gegenüber 34.034 arbeitslos Gemeldeten. Wer nur die Quote nennt, unterschätzt die Betroffenheit.
Was wünscht sich die Altersgruppe von der Schule?
96 Prozent mehr alltagsnahes Wissen, ausdrücklich Finanzwissen — der höchste Einzelwert der Ö3-Jugendstudie 2026. Danach 88 Prozent mehr Allgemeinbildung, 87 Prozent mehr Raum für Diskussion, 85 Prozent mehr interaktives Lernen. Wichtig: Das ist eine offene Online-Selbstselektionsbefragung, belastbar als Rangfolge, nicht als exakter Prozentwert.
Was zählt im Job am meisten?
Ernst genommen werden mit 78 Prozent — mehr als ein sicherer Arbeitsplatz (74 Prozent), ein gutes Team (72 Prozent) oder etwas Sinnvolles tun (70 Prozent). Work-Life-Balance ist mit 62 Prozent der niedrigste der sechs Werte. Das gängige Klischee über diese Altersgruppe trifft für Österreich damit nicht zu.
Wer betreibt diese Seite und verdient daran?
Teddynews, ein österreichisches Familienunternehmen seit 1998. Persönliche Ansprechperson und Vermittler: Wolfgang Lindner. Das Unternehmen verkauft KI-Kurse ab 79 Euro, KI-Landingpages und Social-Media-Automation — es verdient also Geld, wenn du KI nutzt. Die sechs Adressen im Abschnitt „Was offen ist“ gehören alle nicht dazu und bringen kein Geld ein. Deshalb steht unter jeder Zahl die Quelle.
Quellen
Alle Quellen mit Datum und Link
Alle Links am 25.07.2026 auf ihren Status geprüft. Lizenz dieser Seite: CC BY 4.0 — Weiterverwendung mit Quellenangabe „Teddynews, Die Lücke“ erlaubt; die Primärquellen behalten ihre eigenen Lizenzen. Verwandte Datenseite desselben Betreibers: CO₂ und KI — die Zahlen 2025/2026.
CO₂ und KI — die Zahlen 2025/2026
Dieselbe Methode, anderes Thema: Wer verursacht das CO₂, und wie viel davon ist KI? 38,4 Gt energiebedingtes CO₂, Rechenzentren 1,5 Prozent des Weltstroms. 67 Quellen, jede Zahl mit Sicherheitsstatus.