Dieselbe Anmeldung wie beim Teddy-LMC-Workshop. E-Mail und Passwort oder Google.
Zehn Karten. Eine Vorhersage. Ein Monat.
Rund 65 Minuten, sieben Stationen. Der Fortschritt bleibt in diesem Browser gespeichert.
00Einstieg
01 · 5 minLeserin
02 · 5 minGefühl
03 · 20 minSchreiben
04 · 15 minHandwerk
05 · 10 minPrüfung
06 · 10 minExport
07 · nach 30 TagenMessen
Von welcher Seite kommen Sie?
Kurz gesagt: Ein Ziel pro Monat, ein Weg. Beide Wege enden bei denselben zehn Karten. Der eine beginnt bei Ihrer Leserin und findet das passende Angebot. Der andere beginnt bei Ihrem Angebot und findet die Leserin, die es braucht.
Wofür posten Sie diesen Monat?
Ein Ziel pro Karussell — wer alles auf einmal will, verliert bei allen drei Messwerten. Das Ziel bestimmt, welche Zahl in Station 7 zählt.
Von welcher Seite kommen Sie?
Vorwärts
Sie kennen Ihre Leserin und suchen, was sie teilen wird — das Angebot ergibt sich aus dem, was funktioniert.
Rückwärts
Sie haben ein Angebot (Kurs, Programm, Begleitung) und suchen die Karten, die genau die Menschen anziehen, die es kaufen.
Ihre Leserin — in ihren Worten
[PRAXIS] Methode aus dem Feld, keine Studie
Kurz gesagt: Die Satzmuster sind die leichte Hälfte. Zu wissen, was gesagt werden muss, ist die Hälfte, die alle überspringen. Zehn Sätze genügen zum Start; die volle Fassung sind vierzig.
Sammeln Sie Sätze, die Ihnen Leserinnen selbst geschrieben oder gesagt haben. Ihre Worte, nicht Ihre Zusammenfassung. Die Worte Ihrer Leserin sind konkret; sobald Sie umformulieren, wird es allgemein.
DirektnachrichtenAlles, was mit „das klingt jetzt vielleicht komisch, aber" beginnt. Danach kommt meist etwas, wofür sie sich schämt — und genau daraus entsteht eine Karte, die sie entlastet.
Lange KommentareNicht die netten. Wenn jemand vier Sätze unter einen Beitrag schreibt, wurde etwas berührt.
Erste zehn Minuten eines GesprächsBevor der fachliche Teil beginnt. Was sie sagt, während sie noch ankommt.
Wofür sie sich entschuldigtMenschen entschuldigen sich für vermeintliche Schwächen. Die Hälfte davon sind keine — und genau dort wartet eine Karte, die das umdeutet.
Was sie zweimal sagtDasselbe in zwei Gesprächen heißt: Sie trägt es mit sich.
Das Wiedererkennungs-LachenNicht das lustige. Das, das heißt: Sie haben gerade etwas benannt, von dem sie dachte, nur ihr gehe es so.
0Zeilen
0davon wörtlich
0Selbstvorwürfe markiert ★ — daraus entstehen die Karten mit der größten Chance
Ein Gefühl für diesen Monat
Kurz gesagt: Zehn Karten um ein Gefühl, nicht um zehn Themen. Wählen Sie einen Satz — er wird das Gefühl, um das sich diesen Monat alles dreht.
Wo diese Leserin gerade steht
Der Weg einer Leserin zur Kundin, in fünf Stufen: Sie hat ein Problem, benennt es aber nicht · sie ordnet es ein · sie will eine Lösung · sie ist bereit, etwas zu tun · sie vertraut und ist offen für ein Angebot. Jedes Satzmuster spricht eine andere Stufe an. Diese Zuordnung ist Erfahrungswissen [PRAXIS], keine gemessene Größe — die Messtabelle in Station 7 zeigt Ihnen mit der Zeit, was bei Ihrer Leserin wirklich funktioniert.
Zehn Karten schreiben
0 von 10
Kurz gesagt: Acht Satzmuster. Jedes sagt etwas, das Ihre Leserin denkt, aber nicht selbst posten würde — die Karte sagt es für sie. Schreiben Sie schnell und ohne Anspruch, geschliffen wird in Station 4. Ziel: zehn Karten, von denen jede für sich allein funktioniert.
Kurz gesagt: Zwei Gruppen. Weitergeben ohne Erklärungsnot (fünf Regeln): Ihre Leserin muss die Karte teilen können, ohne sie verteidigen zu müssen. Wirkung (vier Regeln): Rhythmus und konkrete Bilder. Fast jede Karte, die scheitert, wurde beim Versuch, stärker zu klingen, zu einer Behauptung, die Ihre Leserin nicht weitergeben kann.
Sechs Prüffragen — Ihre Vorhersage
Kurz gesagt: Hier entsteht die Fähigkeit, um die es geht: vorherzusagen, welche Karten geteilt werden. Bringen Sie die Karten nur nach den Prüffragen in eine Reihenfolge. Liegen Ihre drei Favoriten nach dreißig Tagen unter den echten Top 5, können Sie es.
Export — Karten und Begleittext
Kurz gesagt: Die Worte sind das meiste. Die Gestaltung ist der Rest — wirkt aber stärker als erwartet: Eine Karte, die wie handgeschrieben aussieht, wurde etwa doppelt so oft geteilt wie eine Karte im Firmenlook; Text über einem Foto schnitt am schlechtesten ab [SEKUNDÄR]. Fünf Entscheidungen, einmal getroffen, dann nie wieder angefasst: warmes Grau-Beige statt Weiß, Braun statt Schwarz, eine Schriftart, breiter Rand, kleines Zeichen unten rechts.
Reihenfolge nach Ihrer Vorhersage. Die stärksten zwei stehen vorn — Instagram testet, welche Karte es Fremden zuerst zeigt. Die elfte ist die letzte Karte: Sie beginnt mit „Falls“, beschreibt einen Ort statt eine Person, sagt „wir" statt „ich" und bittet nie um „Folgen".
Geprüft wird: beginnt mit „Falls" oder „Wenn" · beschreibt einen Ort, nicht Sie · sagt „wir" · kein „folgen", kein Pfeil, kein Emoji.
Begleittext und Schlüsselwörter
Die Karten sorgen für die Wirkung, der Begleittext dafür, dass man Sie findet. 60–70 Wörter, Schlüsselwort im ersten Satz, höchstens fünf Hashtags [SEKUNDÄR]. Keine Frage am Ende — eine gute Karte beendet ein Gespräch, sie startet keines.
Einzelne Karte: anklicken lädt sie herunter. Der Browser fragt beim ersten Mehrfach-Download einmal nach.
Messen — geteilt und gespeichert, nichts anderes
Kurz gesagt: Nicht Likes, nicht Kommentare. Eine gute Karte beendet ein Gespräch — sie startet keines. Viele Kommentare heißen oft nur: Es war umstritten. Tragen Sie nach dreißig Tagen je Karte ein, wie oft sie geteilt (Shares) und gespeichert (Saves) wurde — beides steht in Ihren Instagram-Insights. Der Vergleich mit Ihrer Vorhersage ist die eigentliche Auswertung.